Iris Eckardt Malerei

Über mich.

Portrait von Iris Eckardt
Iris Eckardt malt an Bild

Foto von Christiane Kunder

Malerei

Zur Malerei kam ich übers Zeichnen. Seit frühester Kindheit, die ich in Stuttgart verbrachte, zeichnete ich mit Wachskreiden, Bunt- und Filzstiften. Stapelweise Papier gab es aus der Druckerei meines Vaters.

Während des Grafikdesignstudiums in Augsburg (1990 – 1994) begann ich mit Dispersionsfarben auf dickem Papier und Karton zu malen. Ich kopierte Bilder von Paul Gauguin und Gustav Klimt, um die Verwendung von Farben zu studieren. Antike Skulpturen dienten mir zeitweise als Studienobjekte menschlicher Körper.
Portrait, Aktzeichnen und Modeillustration war Teil meiner Studienfächer. Für meine Diplomarbeit entwickelte ich eine besondere Art der Modeillustration. 

Diese Illustrationen, eine Kombination aus Collagen, Wachskreiden und Farbtuschen, zeigte ich auf meiner ersten Ausstellung in Stuttgart im Jahr 1996.

Meine Motive

Der Mensch ist mein Hauptmotiv. Inspirieren lasse ich mich von Erlebnissen und Situationen auf Reisen, im Alltag oder in meiner Freizeit. Ebenso dienen meine Träume als unversiegbare Quelle. Oft verwende ich fotografische Vorlagen aus Zeitschriften oder Büchern als grobe Orientierung von Licht und Schatten oder Körperhaltungen. Die Farben wähle ich immer intuitiv.

Das Jahr 2014 widmete ich dem Darstellen von Buddha-Skulpturen aus verschieden Kulturkreisen. Ich befasste mich mit den Merkmalen und unterschiedlichen Stilrichtungen aus dem asiatischen Raum. Ein Buch, das ich vom Buddha-Museum in Traben Trarbach (www.traben-trarbach.de/de/buddha-museum.html) erhielt, lieferte mir hierzu wichtige Informationen.

Seit 2022 sind auch Tiere ein Teil meiner Motive.

Flur zum Atelier

Flur auf dem Gaswerk 2020

Flur mit Möbeln, rosa Wand und bemaltem Boden

Flur im Kulturpark West 2016

Ateliers

Mein erstes Atelier bezog ich 1995 in Stuttgart. In den leerstehenden Räumen über einer Druckerei bemalte  ich 43 Sperrholzplatten im Format 48 x 60 cm, die mir ein Fotograf überließ.

Als ich aus beruflichen Gründen nach Augsburg kam, wurde ich im Jahr 2000 Teil einer Künstlergemeinschaft im Gebäude des Sensemble Theaters (sensemble.de). Ich teilte mir eines der Ateliers mit 10 (!) anderen Künstlern. Auf kleinstem Raum fing ich jetzt an auf Leinwand zu malen. Die Formate waren an meinen PKW angepasst: maximal 1 m breit.

2004 zog ich ins ehemalige Bachschmid-Fotostudio in der Schroeckstraße 6 in Augsburg. Die Halle mit ca 5 Meter Raumhöhe teilte ich mir mit zwei Künstlern der vorherigen Ateliergemeinschaft. 

Im Jahr 2006 ging es nach Stadtbergen. In einem Nebengebäude eines Wohnhauses in der Richard-Wagner-Straße entstand das Atelier der „7 Frauen“. Fünf Räume und sechs Kolleginnen aus den Bereichen Malerei, Keramik und Feng Shui gaben mir reichlich Inspiration.

Ab 2007 folgten 12 Jahre im Kulturpark West (kulturparkwest.de) auf dem Rheese Gelände in Augsburg, wo zahlreiche andere Künstler ebenso Ihre Ateliers hatten. Hier entstand ein großes Netzwerk an Kreativität und Miteinander. 

Seit April 2019 male ich in meinem kleinen Atelier auf dem Augsburger Gaswerk (gaswerkaugsburg.de). Im sogenannten Sozialgebäude finden Sie mich gelegentlich im ersten Stockwerk, Raum 112. Neben zahlreichen anderen Künstlern und ihren Ateliers befindet sich hier das Staatstheater. Open-Air-Veranstaltungen und Konzerte (z.B. modular-festival.de) tragen des Weiteren zur bereichernden Atmosphäre bei.

Geschichte

In meinem ehemaligen Atelier im Kulturpark West mit einem meiner Lieblingsbilder.

2016

Beim Tag der offnen Tür in meinem Atelier im Kulturpark West, welches ich mit 2 anderen Künstlern teilte.

2010

"Muhackl oder Blutwurst": Ausstellungsevent mit Musik und Café am Perlachberg 3 in Augsburg. Beteiligung zahlreicher Künstler.

2009

Der Orange Raum: Kunstprojekt mit 10 Künstlern zum Thema "Überwachung" in der Jakoberstraße 13 in Augsburg.
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2008